Mein Stil war nicht plötzlich da – er ist ein Prozess, der irgendwie genauso chaotisch, emotional und frei ist wie ich selbst. In diesem Artikel erzähle ich dir ganz offen, wie ich meine Art zu malen entdeckt habe und warum Abstraktion für mich nicht nur eine Technik, sondern ein Gefühl ist.

Warum mich vieles inspiriert – aber mein Stil abstrakt bleibt

Ich liebe so viele verschiedene Arten von Kunst. Frauenporträts, Tiere, stille Momente, besondere Situationen – ich kann mich für vieles begeistern. Aber auch wenn mich diese Werke berühren, wusste ich immer: Ich male abstrakt. Punkt.

Kunst muss für mich nicht „schön“ sein. Sie soll etwas mit mir machen. Sie darf irritieren, anregen, nachhallen, etwas auslösen. Und genau so male ich auch. Ich möchte, dass meine Kunst ein Gefühl trägt: Freude, Chaos, Wärme, Sehnsucht – was auch immer gerade echt ist.

Freiheit ist mein größter Antrieb

Ich kann tatsächlich ziemlich gut abmalen. Aber ich fühle mich dabei eingeengt. Ich mag es nicht, wenn ich an Formen, Proportionen oder Maße gebunden bin. Das fühlt sich an wie ein Korsett – und das passt einfach nicht zu mir.

Ich möchte frei sein. Durchatmen. Alles rauslassen.
Und vielleicht hat das auch damit zu tun, dass ich mich einen großen Teil meines Lebens nicht wirklich frei gefühlt habe. Heute hole ich mir diese Freiheit auf der Leinwand zurück. Dort gibt es keine Regeln, nur Gefühl.

Wenn du deinen eigenen Stil noch nicht gefunden hast, dann ist vielleicht dieses Workbook das richtige für dich! In diesem 9-seitigen Workbook habe ich dir die wichtigsten Fragen und Aufgaben zusammengestellt, die mir selbst geholfen haben, meinen Kunststil klarer zu sehen.

Warum ich mich in natürlichen Stil der Farben wiederfinde

Wenn ich durch die Natur fahre, sehe ich überall Farben und Licht, die mich berühren. Ich nehme das sofort in mich auf – und es landet später irgendwie auf meinen Leinwänden.

Erdige, warme, natürliche Töne sind einfach ich.
Pastellig, ruhig, sanft – das ist meine Welt.

Knallige Farben?
Habe ich probiert. Mehrmals.
Aber wir werden keine Freunde. Sie passen nicht zu meiner Stimmung, nicht zu meiner Persönlichkeit und vor allem nicht zu meinem Stil.

Vielleicht liegt es auch daran, wie sehr ich Sonne liebe. Ich bin ernsthaft traurig, wenn sie untergeht. An Tagen ohne Licht fühle ich mich wie jemand anders. Und trotzdem lebe ich im Sauerland – warum, weiß ich manchmal selbst nicht.

Acryl & Mixed Media – meine kreativer Stil

Acryl ist für mich wie gemacht: schnell trocknend, vielseitig, mischbar, flexibel. Ich liebe es. Und zusammen mit Mixed Media ist es einfach perfekt.

Ich nehme alles, was da ist:
Besen, Kuchenschaber, Gabeln, Kanten, Stoff, Spachtel – völlig egal. Alles darf Werkzeug sein.

Diese Freiheit, Materialien zweckzuentfremden, passt einfach zu meinem Stil. Ich brauche nichts Perfektes, sondern etwas Echtes.

Wenn ich „ausraste“ – im besten Sinne

Ich nenne meinen kreativen Zustand liebevoll „ausrasten“. Nicht wütend, nicht wild, sondern aus dem Rad raus-rasten. Aus dem Alltag. Aus dem Kopf.

Im Flow bin ich mutig, spontan, emotional und komplett im Moment.
Und ehrlich? Das sind immer meine besten Werke.

Dafür brauche ich große, unbespannte Leinwände. Ich muss über die Ränder malen können. Ich brauche Platz, Luft, Bewegung. Freiheit – schon wieder.

Ordnung trifft Chaos – und dazwischen entsteht mein Stil

Ich bin eigentlich ein ordentlicher Mensch. Wirklich ordentlich. Aber gleichzeitig lebt in mir ein riesengroßer chaotischer Teil. Beim Malen treffen diese zwei Welten aufeinander.

Chaos machen.
Ordnung wiederherstellen.
Alles durcheinanderbringen und dann neu sortieren.

Genau das ist meine Geschichte – und mein Stil.

Das größte Geschenk: Ich liebe meine eigene Kunst

Natürlich schaue ich, was andere Künstler machen. Natürlich lasse ich mich inspirieren. Aber am Ende zählt etwas ganz anderes:

Ich liebe meine eigenen Bilder.
Und das fühlt sich unglaublich gut an.

Ich erschaffe etwas, das mich stolz macht.
Etwas, das ich selbst schön finde.
Und genau das ist für mich das größte Geschenk – und der Kern meines Stils.

Ich bin Laura!


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